Erfahren

Grevesmühlen gehört zu den ältesten Städten Mecklenburgs. Während der slavischen Siedlungsperiode bestand zunächst das Dorf „ Gnevesmulne“ („Mühle des Gnev“). Deutsche Kolonisten bauten diesen Ort am Anfang des 13. Jahrhundert zu einem Straßendorf und dieses dann bereits vor 1226 zur Stadt aus. Im 13. Und 14. Jahrhundert erlebte Grevesmühlen eine Blütezeit. Eine schon vor 1279 erwähnte Burg und eine seit 1345 mehrfach erwähntes Schloss, beide am Marktplatz gelegen, waren Schauplatz „glänzender Fürstenversammlungen“. Während des Dreißigjährigen Krieges litt die Stadt in den Jahren 1627 bis 1638 mehrfach unter wechselnden Besatzungen, welche die Stadt „mehrenteils ausgemergelt und verwüstet“ hatten. Seinen absoluten Tiefpunkt erlebte Grevesmühlen, als am 15. Juni 1659 ein Großfeuer die gesamte Stadt einäscherte. Historische Bausubstanz blieb deshalb, außer den Mauern der Nikolaikirche, nicht erhalten. Der Neuaufbau vollzog sich in den folgenden Jahren unter komplizierten Bedingungen .

Im Volksmund wird Grevesmühlen auch „Kreinsdörp“ genannt, eine Sage erklärt warum:

„Die Grevesmühlener Krähen“

Der Sage nach kannten die Grevesmühlener in uralten Zeiten noch keinen sogenannten „Behsboom“ zur Abdeckung der einzufahrenden Ernte. Eine von Fremden übermittelte Tehnik wird freudig aufgegriffen, die Bäume jedoch querr statt längs angebracht. Der erste Heuwagen blieb promt im Stadttor stecken, und während die Bürger der Stadt bereits an einen Abbruch oder eine Verlagerung des Stadttores dachte, setzte sich eine Krähe aufs Stadttor und Schrie: „Scharp v, scharp. Scharp vöhr!“ Von einem Ratsherren dahingehend verstanden, daß das scharfe Ende des Baumes nach vorne und die Balken längsseits zu legen sind, verstanden, legte man den Balken fortan längs. Seitdem heißen die Grevesmühlener Krähen.

 

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