Adventsliedersingen im Kerzenschein

Adventsliedersingen im Kerzenschein in der St.-Nikolai-Kirche in Grevesmühlen mit neuen und bekannten Advents- und Weihnachtsliedern zum Zuhören und Mitsingen 

Mitwirkende:

Als Gäste: Chor & Musik: Klasse 11 & 12 des Gymnasiums am Tannenberg

Ökumenischer Posaunenchor und Kantorei Grevesmühlen

Leitung: Kirchenmusikerin Annerose Lessing 

Bitte Kerzen mitbringen! Die vielen Kerzen sollen unsere Kirche stimmungsvoll beleuchten.

Der Eintritt ist frei! Um eine Kollekte wird gebeten.

Musikalisch:
Moderne Lieder und klassisches reichen sich in dieser Adventsmusik die Hand: Gastgeber und Gäste werden in diesem Konzert allein und gemeinsam musizieren. So erklingt z.B. eine
Bearbeitung zu „Far over the misty mountains cold“, John Rutters „Christmas Lullaby“ und das Lied vom Friedenslicht. Alle Chöre gemeinsam werden in das große Magnificat einstimmen. Und auch der Teil der Lieder zum Mitsingen für alle wird in gewohnter Weise vorhanden sein. Also eine wunderbare Einstimmung in die bald beginnende Weihnachtszeit (denn noch ist ja Advent) in unserer kalten und schönen Kirche.
Einlass ist ab 16:30 Uhr.
 
Chor & Musik: Klasse 11 & 12 des Gymnasiums am Tannenberg
In der Sekundarstufe II ist es heutzutage üblich, dass sich Schülerinnen und Schüler Unterrichtsfächer auswählen dürfen. Alle, die sich für Musik oder Chor eingetragen haben, werden gemeinsam und in den Klassenstufen separat musizieren. So sind in diesem Konzert mehr als 90 Jugendliche zu Gast!
 
Der ökumenische Posaunenchor
Ein evangelischer Posaunenchor wurde in Grevesmühlen erstmalig im Mai 1949 gegründet. Erster und langjähriger Leiter (bis 1984) war Willi Gottschalk. In den achtziger Jahren wurde durch Pfarrer Zureck in der katholischen Gemeinde ein eigener Bläserchor gegründet. Doch schon sehr bald entstand eine enge Zusammenarbeit und so begann der ökumenischen Posaunenchor unter der Leitung von Holger Anders zu proben. Im Dezember 1998 übernahm Annerose Lessing die Leitung.
 
Die Evangelische Kantorei Grevesmühlen wurde vor 21 Jahren (im Sept.1988) von Kirchenmusikerin Renate Laurien (geb. Ahrent) gegründet. Sie entstand u.a. aus einem Regionalchor unter der Leitung von Martin Fehlandt aus Schönberg, der sich in dieser Zeit auflöste. Außerdem kamen andere sangesfreudigen Frauen und Männer dazu. Von Anfang an war es ein Chor, der offen ist für Menschen (jeglicher Konfession), die gerne gemeinsam mehrstimmig singen. Seit nunmehr 15 Jahren (taggenau) ist Kantorin Annerose Lessing in Grevesmühlen tätig und leitet seit dem auch die wöchentlichen Dienstagabendproben der Kantorei.
 

 

Benefizkonzert für:

peace brigades international – Deutscher Zweig e.V. (Hamburg) bittet die Kirchenkreise, Sprengel und Gemeinden der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland um eine Kollekte zur
Unterstützung von FriedensarbeiterInnen in Konfliktregionen
Kollektenbitte:
Indigene und bäuerliche Gemeinden, AnwältInnen sowie Frauen- und andere Basisorganisationen setzen sich in Guatemala, Kolumbien, Mexiko und Nepal für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Marginalisierung, Verfolgung bis hin zu Mord sind oftmals die Folge dieses Engagements. Um sicherzustellen, dass diese Gruppen und Einzelpersonen weiterhin ihre Stimme für den Frieden erheben können, werden sie von internationalen Freiwilligen bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Neben all den positiven Erfahrungen stellt dieser Einsatz auch eine psychische und physische Belastungsprobe für die Freiwilligen dar. Daher ist eine umfassende psycho-soziale Begleitung durch die Geschäftsstelle von pbi in Hamburg vor, während und nach ihrem Einsatz unabdingbar. Für die Realisierung dieser Freiwilligenunterstützung, die pro Freiwilligem bei 250 – 300 Euro monatlich liegt, bitten wir um Ihre Hilfe.
Kollektenzweck: Im Einsatz für die Menschenrechte
„Mein Name ist Juliane. Ich war als Freiwillige im Mexikoprojekt von pbi tätig. In Mexiko habe ich MenschenrechtsverteidigerInnen geschützt und dazu beigetragen, dass Freiräume für ihre Arbeit erhalten bleiben. In Guerrero, einem südlichen Bundesstaat, sind Straflosigkeit, Folter, unrechtmäßige Verhaftungen, Entführungen und außergerichtliche Tötungen keine Seltenheit. Auch die Freiwilligen werden mit diesen Themen konfrontiert. Ihre Arbeit ist kein Abenteuerurlaub und stellt eine sowohl psychische wie auch physische Belastung dar.“
Juliane begleitete u.a. Inés Fernandéz und Valentina Rosendo, die 2002 vom mexikanischen Militär gefoltert und vergewaltigt wurden. Nachdem sie acht Jahre gemeinsam mit Anwälten um ein gerechtes Verfahren kämpften, hat der Interamerikanische Gerichtshof den beiden Frauen 2010 Recht gegeben und den mexikanischen Staat für die schweren Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gemacht.
 
„Begleitarbeit kann vieles bedeuten und kein Tag sieht aus wie der andere, Freizeit gibt es selten, dafür oft zu wenig Schlaf. Doch man gewöhnt sich an die Hektik, die Unvorhersehbarkeit der Lage. Die Ausnahmesituation wird zum Alltag, das tägliche Risiko fast zur Routine.“
Andreas begleitete mit pbi in Kolumbien u.a. die kirchliche Organisation Justicia y Paz, die sich für Opfer von Menschenrechtsverletzungen einsetzt. Ihre Arbeit mit afro-kolumbianischen und indigenen Vertriebenengemeinden sowie ihr Einsatz gegen die Straflosigkeit macht sie selbst immer wieder zur Zielscheibe von Drohungen und Angriffen.
 
Ansprechpartnerin und weitere Information:
Johanna Weller                                         Tel. 040 – 3890437 15
pbi – Deutscher Zweig e.V.                      Fax 040 – 3890437 29
Bahrenfelder Str. 101a                             e-mail: info@pbi-deutschland.de
D-22765 Hamburg                        www.pbi-deutschland.de

Bankverbindung für Ihre Kollekte:
pbi – Deutscher Zweig e.V Spendenkonto Nr. 20 20 40 60 00 | GLS Bank Bochum | BLZ 430 609 67