Leben an der Grenze

Die Außenstelle des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen und das Grenzhus in Schlagsdorf zeigen bis zum 30.September eine Wanderausstellung. "Grenzgebiet-Ereignisse an der innerdeutschen Grenze zwischen Rehna und Cumlosen, an Elbe und Schaalsee".

Die DDR baute seit 1952 an ihrer westlichen Grenze ein Sperrsystem auf. Das System der Grenzsicherung wurde bis in die 80er Jahre immer weiter ausgebaut und perfektioniert. Flucht und Abwanderung aus der DDR konnten jedoch trotz dieser Maßnahmen nie gaänzlich unterbunden werden. Immer wieder gelang es Menschen, die in der DDR nicht leben konnten und wollten, über die Grenze in die Freiheit zu gelangen. Dabei bedienten Sie sich verschiedenster Mittel und Methoden. Nicht selten setzten sie dabei ihr Leben auf's Spiel. Bei Verdacht einer politischen oder schweren Straftat wie beispielsweise Republikflucht, schaltete sich der Staatssicherheitsdienst ein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bstu.de